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Reiseführer von Dorling Kindersley: Unvergessliche Urlaubserinnerungen

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Die Urlaubssaison hat angefangen und die ersten heißen Tage haben uns schon auf Erholung am Meer oder in den Bergen eingestimmt. Yoki und Finlay reicht der Garten, wo sie vor kurzem versucht haben, einen Vogel zu fangen. Dank einer lieben Freundin, die die beiden Racker betreut, wenn ich wegfahre, freue ich mich schon auf die nächste Auszeit. Nach den Glücksorten stelle ich euch heute Reiseführer des Verlags Dorling Kindersley vor, die mich seit meiner Studienzeit begleiten.

Es begann mit Frankreich: Vis-à-vis von Dorling Kindersley

2007 ging ich für ein Studienjahr nach Frankreich, um in Nantes meine Französischkenntnisse aufzubessern. Weil ich mich auf mein Gastland vorbereiten wollte, fand ich fand ich auf der Suche nach einem praktischen Reiseführer vor meiner Abreise die Vis-à-vis-Reihe von DK alias Dorling Kindersley. Die Zeit an den Wochenenden und in den Ferien nutzte ich für Ausflüge ins Loire-Tal, in die Bretagne und in die Vendée. Ohne Smartphone hat sich das Buch damals bewährt und mehr als ausgezahlt. Ich entdeckte im Loire-Tal neben den bekannten Schlössern wie Chenonceaux oder Saumur bezaubernde Städtchen wie Loches oder Langeais.

Der Reiseführer ist nach Regionen aufgeteilt, sodass ich direkt einen Überblick hatte, was es in Westfrankreich alles Sehenswertes zu erkunden gab. Absolut fantastisch gelungen finde ich die Zeichnungen von Stadtteilen und Sehenswürdigkeiten im Detail. Damit ist er zusätzlich ein Stadtführer und ich bemerkte Feinheiten wie Kirchenfenster in der Kathedrale von Chartres oder in der Altstadt die Überreste eines Stadttors, das mein Großvater vielleicht während des Zweiten Weltkrieges noch unzerstört gesehen hatte.

Von Westfrankreich nach Westengland: Mit Dorling Kindersley in Großbritannien

2011 absolvierte ich ein Praktikum in einer Übersetzungsagentur in Somerset. Diese Gegend kannte ich vor meinem sechsmonatigen Aufenthalt noch nicht und ich war sehr froh, dass ich mich hier auf die Karten im Reiseführer verlassen konnte. Ich spazierte durch Bath und besichtigte Herrenhäuser wie Montacute, in dem 1995 Szenen für den Film Sinn und Sinnlichkeit (englischer Originaltitel: Sense and Sensibility) nach dem gleichnamigen Roman von Jane Austen gedreht wurde. Einer der Vorschläge führte mich nach Dorset, der Heimat von Thomas Hardy. Außerdem betrachtete ich in den Londoner Museen Kunstwerke, die im Buch vorgestellt wurden.

Das Schöne ist, dass die Reiseführer für das ganze Land auch die Hauptstadt wunderbar ausführlich vorstellen. Für einzelne Städte gibt es sie genauso und eine Freundin, die zeitgleich ein Praktikum in London absolvierte, besaß die Ausgabe für die Metropole an der Themse.

Die Schweiz: Es gibt Bären in Bern?

2012 arbeitete ich in der Schweiz und nutzte die Zeit für einen Besuch bei einer Freundin, die ich in Großbritannien kennengelernt hatte. Sie hatte es als Französin nach Bern verschlagen, mich als Deutsche nach Luzern. Dankbar war ich dem Reiseführer für so manch unbekannte Ecke: Mein persönlicher Favorit in Bern war der BärenPark.

Zusätzlich werden die kulinarischen Besonderheiten jedes Landes vorgestellt, die mich in der Schweiz besonders faszinierten. Dort aß ich das beste Cordon bleu aller Zeiten und natürlich durften weitere Käsespezialitäten nicht fehlen.

Schweden: Noch so viel zu entdecken

2017 verzauberte mich Stockholm und deshalb begann ich noch im selben Jahr, Schwedisch zu lernen. Mit meinem Kurs, der von Internationella Skolorna Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Linnéuniversitetet angeboten wird, war ich 2018 in Växjö und Kalmar. Der Reiseführer schürt die Vorfreude auf weitere Streifzüge in dieses atemberaubende Land.

Am Ende des Buches gibt es sogar einen kleinen Sprachführer, was ich sehr praktisch und kostengünstig finde. Im Gegensatz zu anderen Reiseführern, z. B. von DuMont und 1000 Places You Have To See Before You Die von Patricia Schultz sind die schönen Illustrationen von DK ein Alleinstellungsmerkmal, das mich überzeugt hat.

Auch zu Hause ein verlässlicher Begleiter

Innerhalb Deutschlands war ich seit meinem ersten Auslandsaufenthalt in Frankreich vermehrt unterwegs. Gerade die Pandemie hat gezeigt, welch wunderschöne Gegenden Deutschland zu bieten hat. Das Buch begleitet mich wieder diesen Sommer an die Ostsee, um Städte wie Lübeck und Rostock zu erkunden.

Ich würde mir gern noch mehr von den Vis-à-vis-Reiseführern für die Länder anschaffen, die ich mehrmals bereisen möchte. Dann lohnt sich der Kauf auf jeden Fall. Ein Beispiel wäre Italien, wo ich Freunde habe, die ich wiedersehen will. Ob nah, ob fern, die Reiseführer des Verlags Dorling Kindersley sind für mich nach wie vor ein verlässlicher Begleiter. Damit wünsche ich euch einen schönen Urlaub. Erzählt gerne, ob ihr auf Reisen noch Bücher benutzt oder euch inzwischen komplett auf Online-Empfehlungen verlasst.

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