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Oldenburg: Drei Häuser, ein Museum

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Dieses Jahr war ich zum ersten Mal in Oldenburg. Die Stadt hat neben viel Geschichte auch Kultur zu bieten. Besonders das Konzept „Drei Häuser, ein Museum“ interessierte mich.

Oldenburgs Museenlandschaft

Ich liebe gute Museen, um die Geschichte einer Stadt kennenzulernen und meinen kulturellen Horizont zu erweitern. In Oldenburg gibt es gleich drei großartige Häuser, um sich verschiedene Kunstepochen anzuschauen.

Das Landesmuseum Kunst & Kultur Oldenburg verteilt seine Ausstellung auf das Schloss, das Augusteum und das Prinzenpalais. Die geschichtsträchtigen Orte sind die perfekte Kulisse für Ausstellungsstücke aus der Vergangenheit.

Der Fokus liegt im Schloss auf der Zeitreise: Wie haben die Menschen in den unterschiedlichen Epochen gelebt? Dies zeigen Einrichtungen mit Möbeln und Alltagsgegenständen, beispielsweise aus der Zeit des Biedermeier oder auch der 1960er Jahre. Dazwischen finden Kunstgegenstände genug Fläche, um in dieser Einrichtung nicht unterzugehen.

Gemälde von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert

Im Prinzenpalais finden sich Gemälde und andere Kunstobjekte der Moderne. Mich interessierte besonders der deutsche Impressionismus und weitere Werke, die ich noch nicht kannte, wie „Haus am Wannsee“ von Max Liebermann. Schön stimmig waren Tier- und Naturdarstellungen nebeneinander angebracht. Ungewöhnliche Paarungen wie „Ziege und Kaninchen“ von Fritz Mackensen blieben mir im Gedächtnis.

Im Augusteum fanden zum Zeitpunkt meines Besuchs Umbauarbeiten statt, sodass Kunstinteressierte nur eine Etage besichtigen konnten. Nach all den Eindrücken aus dem Schloss und dem Prinzenpalais fand ich das nicht besonders schlimm, denn auch diese Ausstellung bot noch eine Menge: Stillleben von Blumen, Skulpturen und monumentale Gemälde wie „Marcus Antonius vor Kleopatra“ von Cornelis de Vos aus dem 17. Jahrhundert. Beeindruckt hat mich auch das Deckengemälde „Der Mythos des Prometheus“ des Oldenburger Künstlers Christian Griepenkerl.

Weitere Tipps in Oldenburg

Nach all der Kultur brauchte ich eine Pause. Hierfür kann ich den Schlossgarten empfehlen, der neben Rosen- und anderen Gärten mit einem schönen Schlossteich aufwarten kann. Hier konnte ich gut die Seele baumeln und all die Eindrücke auf mich wirken lassen, die Oldenburg zu bieten hat. Die Stadt lohnt sich für alle – von Shoppingfans bis Kulturinteressierte wie mich. 😊

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Hach, das klingt nach einer grandiosen Zeitreise durch Oldenburg! 🤩 Die Kombination aus „Ziege und Kaninchen und „Marcus Antonius vor Kleopatra – da wird einem das Herz gebrochen (oder einfach nur lustig). Beeindruckt hat mich besonders der Schlossgarten als ideales Refugium für kulturelle Überforderung. Wer sagt, Kultur sei nur ernst? Dieses Oldenburg muss man gesehen haben, wirklich, wirklich! 😄

    1. Nine

      Das sieht sehr nach KI aus …

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