Inspirierende Begleiter: Sprechende Tiere in Romanen

Inspirierende Begleiter: Sprechende Tiere in Romanen

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Gespräche mit meiner Katze, passender kann ein Titel nicht sein. Und dann noch ein spanisches Buch in der Übersetzung von Anja Rüdiger. Endlich kann ich, Yoki, euch zeigen, dass tierische Helden manchmal Einfluss auf das Leben ihrer Menschen nehmen können.

Gespräche mit meiner Katze über den Sinn des Lebens

Eduardo Jáuregui hatte bei Gespräche mit meiner Katze (spanischer Originaltitel: Conversaciones con mi gata) folgende Idee: Die Katze Sibila soll der in London lebenden Spanierin Sara helfen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sibila ist etwas ganz Besonderes, denn sie kann sprechen und nur Sara sie verstehen.

Die Katze unterstützt Sara bei der Trennung von ihrem Partner und gibt ihr mit der Zeit Sara immer mehr die Freude am Leben zurück. Die Katze stellt ihr seltsame Aufgaben, mit denen dann der Leser versteht, dass das Glück eigentlich im ganz Kleinen zu finden ist. Dafür braucht es nicht die typischen großen Aktionen wie einen Jobwechsel, nein, Sara kann den Sinn in ihrer Arbeit durch eine andere Einstellung wiederfinden. Genauso geht es ihr mit dem Sinn des Lebens. Dank Sibila alles herrlich unpathetisch und tatsächlich lesenswert.

Der spanische Autor Eduardo Jáuregui ist selbst Psychologe und lehrt Positive Psychologie. Das spürt man während des gesamten Buches, doch in Form eines Romans lässt sich der Leser vielleicht leichter auf neue Sichtweisen ein. Einen Versuch ist es allemal wert.

Auf den Hund gekommen: Guten Morgen, Miss Happy

Die Katzen im Garten und der Campingstuhl mit dem Buch Guten Morgen, Miss Happy!

Wie bereits bei Sherlock The Fire Brigade Dog erwähnt können auch Hunde mit Menschen kommunizieren. Nur begreifen die Zweibeiner meist einfach nicht, was wir Tiere von ihnen wirklich wollen. Was wäre, wenn wir mit ihnen reden könnten? In Guten Morgen, Miss Happy des unter Pseudonym schreibenden Autors Moritz Matthies hilft ein Tier genauso dabei, neue Einsichten zu gewinnen, und benutzt dafür die menschliche Sprache.

Miss Happy fängt eines Tages plötzlich an, mit ihrem Herrchen Walter zu diskutieren, lässt den Rest der Familie aber außen vor. So kommt es meist morgens unter vier Augen zu tiefschürfenden Gesprächen über Gott und die Welt. Auch hier erkennt der Mensch, dass das Glück nicht in der Ferne liegt, sondern manchmal schon im Hundekörbchen in der Küche.

Bei Matthies wirkt der Humor teilweise sehr bemüht und nicht immer waren Nine und ich mit dem Ausgang der einzelnen Kapitel einverstanden. Spanien gegen Deutschland 1:0. Lasst das aber nicht Finlay hören, er meint sonst, ich sei parteiisch. Hasta luego. 😉

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