<i>Glücksorte</i>: Warum in die Ferne schweifen?

Glücksorte: Warum in die Ferne schweifen?

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Es wird wärmer und die Freiheit kommt Stück für Stück wieder zurück. So viele schöne Glücksorte in Düsseldorf, Hagen und anderswo in NRW gibt es zu entdecken und laut WDR 2 auch 50 Dinge. Das muss ein Nordrhein-Westfale getan haben. Warum lohnen sich solche „Ausflugsführer“?

Spaziergänge in Düsseldorf

Seit der Pandemie kann ich Spaziergängen verstärkt etwas abgewinnen. Eigentlich fahre ich lieber Fahrrad, aber durch das langsamere Tempo beim Gehen kann ich schneller anhalten und verpasse weniger Details wie ein kletterndes Eichhörnchen. Natürlich kenne ich nach über fünfzehn Jahren in Düsseldorf den Volksgarten und Südpark, doch die Glücksorte in Düsseldorf. Fahr hin und werd glücklich von Annette Kanis erinnerten mich an den Nordpark, den ich seit Jahren nicht besucht hatte. Allein sein japanischer Garten ist den Besuch wert. Außerdem gibt es den weniger bekannten und kleineren Ostpark, der mit seinen vielen Rhododendren und Azaleen aufwarten kann. Einen Westpark gibt es in Düsseldorf übrigens nicht. 😉

Kulinarische Spezialitäten und ausgefallene Objekte

Im Alltag gehe ich oft an diesen Läden vorbei, doch wenn ich Besuch bekomme, rücken traditionsreiche Geschäfte wie die Bäckerei Hinkel oder die Konditorei Heinemann in den Vordergrund. Hinzu kommt der Carlsplatz, der mit seinen Händlern und Essgelegenheiten direkt neben der Altstadt zu jeder Jahreszeit ein Anziehungspunkt ist.

Einige Ecken habe ich jahrelang selten bis gar nicht wahrgenommen, so die Schneider-Wibbel-Bronzestatue in der Altstadt oder die goldene Brücke im Hofgarten, die 2016 komplett renoviert wurde.

Glücksorte in Düsseldorf: Mystische Orte als Ausflugsziel

Vor kurzem ging es in meinem Freundeskreis um mystische Orte. Um so einen zu besuchen, muss ich noch nicht einmal die Stadt verlassen. Im Aaper Wald gibt es die Frauensteine, die so heißen, weil sie laut Überlieferung in Stein verwandelte Frauen darstellen sollen. Die Wanderung in den Wald führte an Gehöften vorbei und entlang eines Trimm-dich-Pfades.

Der Buchtitel ist irreführend, da es nicht nur um die Stadt an sich geht, sondern die Autorin zusätzlich Empfehlungen für die Umgebung ausspricht. Neben Ratingen, Neuss und Meerbusch schlägt sie das Neandertal samt Wildgehege in der Nähe des Neandertal-Museums vor. Dort war ich schon öfter und jedes Mal begeistert.

Als Brandenburgerin in Nordrhein-Westfalen

Außerhalb von Düsseldorf, aber immer noch regional unterwegs ist der WDR 2 mit seinem Buch 50 Dinge. Das muss ein Nordrhein-Westfale getan haben. Als gebürtige Brandenburgerin habe ich noch nicht alle 50 Dinge ausprobiert. Dennoch standen damals im ersten Semester auch ohne das Buch direkt der Dom in Aachen und die Schwebebahn in Wuppertal ganz oben auf meiner Liste. Ich war sogar im Rahmen der RUHR.2010 auf der gesperrten A 40 mit einem Theaterprojekt vor Ort, also habe ich schon einige Dinge erledigt.

Für die Zukunft plane ich, endlich mal die Kanufahrt auf der Ruhr anzugehen, und freue mich darauf, die empfohlenen Glücksorte-Restaurants in und um Düsseldorf zu besuchen. Ihr seht, es muss keiner von uns weit fahren, um glücklich zu werden. 😊

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Saskia

    Sehr schöner Beitrag, der zeigt wie viele Orte, die einen Besuch wert sind, oft unbekannterweise in der eigenen Stadt vorhanden sind. Es ist immer toll, wenn man Neues und Schönes ganz nah in der eigenen Umgebung entdeckt.

    1. Nine

      Vielen lieben Dank für dein Feedback, Saskia.

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